BÜRGERINITIATIVE SAALETAL
BI Saaletal

Sebastian Voigt vom NABU hat den letzten Stand der Dinge in einem Bericht in der „Halleschen Störung“ zusammengefaßt. Nachzulesen ist der Artikel hier.


Verkehrsstudie ist eindeutig: Kein Bedarf für die A 143!

In seinem Blog hat Dietmar Weihrich/ Mitglied des Landtages/  Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am 09.12.2013 die neue Verkehrsstudie veröffentlicht und kommentiert:

Das Fazit der im Auftrag der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90 /DIE GRÜNEN erarbeiteten Verkehrsstudie ist eindeutig: für die A 143 gibt es keinerlei verkehrspolitische Gründe. Der in bisherigen Verkehrsgutachten für die A 143 prognostizierte Anstieg des Verkehrsaufkommens bis zum Jahr 2025 ist viel zu hoch angesetzt. Höchstens ein Viertel der 43.500 Kfz werden die A 143 pro Tag nutzen – aber für 10.000 Kfz baut man keine Autobahn. Daher besteht aus verkehrlicher Sicht kein Bedarf für den Bau der A 143…

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Hier ein Interview mit Herrn Weihrich auf dem Audioblog von Radio Corax.


Bildergalerie vom 22. Juli 2012/ Fahrraddemo und Tour de Natur Auftakt in Halle/ Schiepzig/ Brachwitz.










Das Bundesnetzwerk Verkehr mit Sinn (BNVS) ist die Dachorganisation der Bürger- initiativen und Umweltverbände, die sich für sinnvolle Mobilität und gegen zügellosen Straßenneubau einsetzen…

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Was wir wollen.  Am 27. Juni 2011 hat sich im halleschen Reformhaus die Bürgerinitiative Saaletal gegründet. Die langjährigen vielfältigen Proteste engagierter Einwohner aus Halle und dem Saalekreis gegen den geplanten Bau der Bundesautobahn 143 sind damit erstmals unter dem Dach eines Bürgerforums versammelt.


Wir wollen die Natur- und Kulturlandschaft  mit all ihren Schönheiten und ihrer gewachsenen Vertrautheit bewahren. Wir möchten die auch im europäischen Maßstab bedeutenden Naturschätze des Unteren Saaletals – zwischen Halle und Wettin – so erhalten und an künftige Generationen weitergeben, wie sie uns überliefert wurden. Fahrlässige und gedankenlose Zerstörung durch Bauprojekte nach dem Reißbrett gilt es zu verhindern, besonders wenn diese per Federstrich geplant wurden, ohne ihren Bedarf jemals in Frage zu hinterfragen.


Die Argumente gegen eine Autobahn im Saaletal beruhen auf Studien zum aktuellen Verkehrsaufkommen und zur Demographie, auf vergleichenden Überlegungen zu Verkehrsalternativen, zu mehr wirtschaftlicher Vernunft und ökologischer Nachhaltigkeit. Und sie beruhen auf der Einsicht, dass das Verschleudern von Steuergeldern auf Kosten der Natur nicht hingenommen werden darf. Öffentlich Kritik  ist unumgänglich, auch in der Form von Klagen, damit es ein Umdenken in der Verkehrspolitik gibt.


Der zerstörerische Eingriff in ein altvertrautes Landschaftsbild bei Halle geht uns alle an – unterstützen Sie uns, tragen Sie durch Aktivitäten, Diskussionen oder Spenden dazu bei, dass ein bedeutsames Kultur- und Naturensemble in seiner Einzigartigkeit erhalten bleibt. Und setzen Sie sich mit uns gemeinsam dafür ein, dass pulsierende Lebensadern auch in Zukunft nicht aus Autobahnen bestehen, sondern zuallererst aus geschützter Natur, kultivierter Heimat, lebendigem Tourismus.



Helfen Sie durch Ihre Spende die Natur des Saalekreise zu erhalten!

Bürgerinitiative Saaletal e.V.  Große Klausstrasse  11 06108 Halle/ Saale











Frühjahrswanderung für den Erhalt des Unteren Saaletals ohne Autobahn in die Prophyrlandschaft bei Brachwitz


Zu einer Botanischen Frühjahrswanderung in die Porphyrlandschaft bei Brachwitz laden die Bürgerinitiative Saaletal und der NABU Halle/Saalkreis ein. Treffpunkt ist am 1.5.2016, 10.00 Uhr an der Saalefähre in Brachwitz. Die Wanderung dauert ca. 2 1⁄2 Stunden und endet am Saale-Kiez in Brachwitz. Es führt: Dr. Uwe-Voklmar Köck vom NABU


Die Wanderung führt in die Porphyrlandschaft bei Brachwitz und stellt die Besonderheiten der Pflanzenwelt auf den Porphyrkuppen vor. Mit dieser Wanderung in den Mai wollen die Teilnehmer zugleich ein Zeichen für den Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft des Unteren Saaletals zwischen Halle und Wettin setzen und wenden sich gegen die drohende Zerschneidung der Porphyrlandschaft durch die geplante Saaletalautobahn A 143.


Die BI Saaletal warnt zudem vor den überzogenen Erwartungen, die von Verkehrspolitikern, besonders auch in der Stadt Halle, mit der geplanten A 143 verknüpft werden. Die immer wieder lautstark angepriesene Verkehrsentlastung der Stadt Halle durch die A 143 wird durch handfeste Verkehrsdaten ad absurdum geführt. Die Verkehrsprobleme der Stadt Halle entstehen in der Stadt selbst und können nicht durch eine stadtferne Autobahn wie die A 143 gelöst werden.